Zeitstrahl

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Geschichte seit 1813

Ein wertvolles Stück altes Berlin

Die Geschichte des Standortes spiegelt die Geschichte Berlins. Die Genossenschaft knüpft daran an und schlägt ein neues Kapitel auf.

Berlin entstand an einer Stelle, wo die Anhöhen nördlich und südlich des Urstromtales besonders nah zusammenrücken und so den Übergang über den sumpfigen und sandigen Flusslauf der Spree ermöglichen. Berlin war eine befestigte Stadt im Tal. Vor den Toren befanden sich Felder, Wälder, königliche Jagdgebiete, Exerzierplätze, Gehöfte. Eine besonders markante Anhöhe vor dem Königstor wird seit 1750 zur Aufstellung von Windmühlen genutzt und seither Windmühlenberg genannt.

1848

Revolutionsjahr

1850

Erwerb des Grundstücks durch den Braumeister Wagner

 

1871

Gründung „Brauerei Königstadt Aktiengesellschaft“ und „Aktienbrauverein Königstadt“, damals drittgrößte Brauhaus AG in Berlin

 

1895

Erweiterung der Brauerei, Neubau der Darrenanlage und einer Trommelmälzerei (heutiges Haus C)

 

1898

Bau des Verwaltungs- und Direktorenwohngebäudes Schönhauser Allee/ Ecke Saarbrücker Straße

 

1902

Errichtung einer repräsentativen Ausschankhalle mit mehr als 1000 Plätzen, zweistöckiger Ladenzeile und Musikpavillon an der Schönhauser Allee

 

 

1920

Die Königstadt-Brauerei ist nach der Schultheiß-Patzenhofer-Brauerei das größte Brauhaus der Hauptstadt

 

1921 bis 1925

Einstellung des Braubetriebes der Brauerei Königstadt AG, Umwandlung in die "Königstadt Aktien-Gesellschaft für Grundstücke und Industrie", Teilung des Grundstückes und Verkauf einzelner Flächen und Gebäude, Nutzung durch Kfz-Werkstätte, Garagen- und Kleinbetriebe

 

 

1925

Umbau der großen Schankhalle an der Schönhauser Allee zum Uraufführungskino der Ufa

 

1942

Umbau eines Teils der Kelleranlagen unter Haus A zum Luftschutzbunker

 

1945

Starke Bombenschäden im Bereich der Schönhauser Allee, weniger im Bereich der Wirtschaftsgebäude des heutigen des Gewerbehofes

 

1951

Enteignung der Königstadt AG durch die Sowjetische Militäradministration und Verkauf an die DDR, Sitz des Stadtfuhrparks des Magistrats von Berlin (Ost) und  später der Fahrbereitschaft (bis 1992)

1990

Bewirtschaftung des Gewerbehofes durch den Bezirk, neue Betriebe siedeln sich an, erste Überlegungen zur Sanierung und langfristigen Bewirtschaftung

 

1995

Gründung der Genossenschaft Gewerbehof Saarbrücker Straße eG

 

2003 bis 2017

Kauf des Gewerbehofs durch die Genossenschaft vom Land Berlin, Erfüllung der Bauverpflichtungen des Kaufvertrages in Realisierungsstufen, d.h. sukzessive Sanierung und Umbau der Altbauten (Gebäude A - E) durch die Genossenschaft sowie des Neubaus (Gebäude F) durch eine erbbauberechtigte Baugemeinschaft

 

2019

Launch der neuen Webseite gidak.de