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Worum geht's?

 

Gemeinsam mehr erreichen.

 

Potential & Synergien optimal nutzen: Das Modell der Genossenschaft bietet einen Rahmen für die innovative Entwicklung des Gewerbehofs durch Mieter und Projektpartner.

 

1995 gründen ansässige Unternehmen die Genossenschaft Gewerbehof Saarbrücker Straße e. G. mit dem Ziel der langfristigen Sicherung und Entwicklung des Standortes bei günstigen Mieten. Am 01.09.2003 übernimmt die Genossenschaft das Grundstück nach langwierigen Kaufverhandlungen vom Land Berlin.

 

Die auf dem Gewerbehof ansässigen Firmen, weitere Unternehmen und die Berliner Volksbank sind die heute 40 Mitglieder der Genossenschaft. Auf dem Gewerbehof ist eine vielfältige Mischung von Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Handels und produktionsnaher Dienstleistungen ansässig. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Künstler und Medienunternehmen.

 

Freie Flächen werden an Unternehmen vermietet, die den Standort bereichern und ergänzen. Neue Mieter finden hier günstige Standortbedingungen, treten der Genossenschaft bei, beteiligen sich mit Einlagen und bilden so die Grundlage für den eigenen und den Erfolg der Genossenschaft. Die Zahl der Mitglieder wird in den nächsten Jahren auf über 70 anwachsen.

 

Die Mitglieder wirken in Gremien und bei der Generalversammlung an den Entscheidungsprozessen der Genossenschaft mit.

 

Klaus Lemmnitz, Vorsitzender des Vorstands, Stefan Klinkenberg, Projektentwickler

 

Das Konzept für die Nutzung, den Umbau, die Bewirtschaftung und die Finanzierung des Grundstücks wurde von Klinkenberg Architekten in enger Zusammenarbeit mit der Genossenschaft erarbeitet.

 

Ökonomische, ökologische, soziale und denkmalpflegerische Gesichtspunkte spielen eine wichtige Rolle. Klinkenberg Architekten betreuen die Genossenschaft bei Entwicklung, Planung und Verwaltung des Gewerbehofs.

 

Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt in 5 Baustufen. Die jeweils nächste Baustufe wird erst nach Sicherung der Vermietung und Finanzierung begonnen. Die erste Baustufe (Gebäude C und E) ist abgeschlossen. Die zweite Stufe (Gebäude B) ist im Bau. Die dynamische Stufenplanung ermöglicht eine hohe Flexibilität bei Änderung der Marktbedingungen.

 

Die Schwerpunkte der Genossenschaft sind:

 

Die ansässigen Firmen sind Miteigentümer und bestimmen die Entwicklung des Gewerbehofes.

 

Für alle Flächen gilt das Kosten - Mieten Prinzip. Durch die Wahl verschiedener Ausbaustandards bestimmen die Mieter die Miethöhe. Die Miete bleibt langfristig stabil.

 

Der gemeinsame Entwicklungsprozess und die hohe Flexibilität eröffnet den Firmen viel Raum zum Probieren und Expandieren.

 

Die ansässigen Firmen sind Miteigentümer und bestimmen die Entwicklung des Gewerbehofes

 

Die Genossenschaft nutzt und fördert die regionalen Wirtschaftskreisläufe, integriert Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen und ist eine Plattform für innovative Projekte und Existenzgründer.

 

Die gemischte Nutzungsstruktur wird im urbanen Umfeld erhalten und weiterentwickelt.

 

Wegen der zukunftsweisenden Ansätze und der erfolgreichen Umsetzung erfreut sich der Gewerbehof großer Unterstützung aus der Bezirks- und Landespolitik, den Unternehmervereinigungen, der Berliner Volksbank e. G. sowie interessierter Bürger und Unternehmen.